Wer das erste Mal springen möchte, muss einiges an Mut mitbringen, sich bei einer Höhe von ca. 4000 Metern aus dem Flieger zu trauen. Auch, wenn man dabei noch nicht alleine, sondern nur als Tandemsprung springt, nimmt der Ausbilder natürlich Rücksicht auf einen und springt nur dann, wenn Sie sich absolut sicher sind. Doch wenn Sie es einmal in den Flieger geschafft haben, sollten Sie dann auch den Mut aufbringen, in die Tiefe zu düsen. Doch viele haben nicht unbedingt nur Angst vor der Höhe, sondern auch vor unangenehmen Nebenwirkungen; dass sie sich z.B. in die Hose machen.
Das macht den Mut, den man zum Sprung aufgenommen hat, gleich wieder zunichte und sorgt für Lacher bei den am Boden Gebliebenen. Doch das Wasserlassen muss nicht nur an der Aufregung liegen, sondern kann auch mit einer Blasenschwäche zusammenhängen, weshalb Sie Ihre Krankenkarte vorher unbedingt bei einem Urologen durchs eGK Basisrollout ziehen sollten, vor allem dann, wenn Sie häufig auf Toilette müssen, einen starken Harndrang verspüren oder bei bestimmten Bewegungen, wie Laufen, Treppensteigen, Lachen oder Husten ungewollt Urin verlieren. Zudem lohnt sich ein Check Ihrer Blutkreislaufwerte und Ihrer Fitness, da ein Fallschirmsprung eine körperliche Belastung darstellt, die nicht für jeden, z.B. nicht für übergewichtige oder herzkranke Personen, geeignet ist.
Der Arzt verschreibt Ihnen bei einer Blasenentzündung oder –schwäche dann meist ein Antibiotikum und rät Ihnen z.B. zu einem Beckenbodentraining in Berlin. Erst, wenn Sie körperlich fit genug sind, sich den Sprung zutrauen und wenig Angst verspüren, sind Sie für den freien Fall und das anschließende Abgleiten gewappnet. Nicht vergessen sollten Sie jedoch, dass ein bisschen Aufregung immer dazu gehört, denn sonst wären das Erlebnis und der besondere Kick auch nur halb so schön!