Manchmal kann ich auch gemütlich

Bei den ganzen Adrenalinkicks, die ich immer wieder erlebe, brauche ich ab und an eine Pause, bei der ich es mir am liebsten auf dem Sofa gemütlich mache. Dazu koche ich mit meiner Frau ein leckeres Gericht, was wir uns anschließend am Wohnzimmertisch schmecken lassen. Dann erzähle ich von meinen abenteuerlichen Sprüngen, sie berichtet mir von ihren Erlebnissen beim Shoppen oder Tanzen und unsere Tochter redet von dem süßen Jungen im Kindergarten. Ganz besonders schön finde ich die besinnliche Zeit im Kreis der Familie an Weihnachten. Wenn der geschmückte Weihnachtsbaum glitzert und der Seidel Bogen im Fenster leuchtet, es nach frisch gebackenen Plätzchen duftet und der Räuchermann Tannenduft versprüht, bin ich am liebsten zu Hause und finde es gar nicht mehr schade, dass die Springzeit nun erst einmal vorbei ist.

Sehr gerne trinken wir dann auch mal ein Gläschen Wein und greifen dabei am liebsten zum italienischen Amarone. Der trockene Wein erinnert optisch an Sherry und schmeckt süßer, als man erwarten würde. Im Nachhall verströmt er eine leichte Bitterkeit, durch die er seinen Namen erhielt. An manchen Tagen im Winter genießen wir unseren Lieblingswein dann nicht nur zu zweit, während unsere Tochter im Kinderzimmer spielt bzw. schon schläft, sondern gerne auch mit der Familie oder Freunden, die wir zu uns einladen. Zum Likör- und Dessertwein präsentieren wir dann Wild, rotes Fleisch, wie einen Lamm-Rollbraten, Parmesan und würzigen Käse, Feigen oder süßsaure asiatische Gerichte. Doch nicht jeder liebt den einzigartigen Geschmack des Amarone, weshalb wir auch immer noch andere Weinsorten, Sekt, Bier, Cocktails und vieles mehr anbieten. Und wenn die Weihnachtszeit langsam zu Ende geht, freue ich mich dann schon wieder auf die ersten Sprünge im Frühling – denn zuviel Besinnlichkeit vertrag ich dann doch nicht!

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